März 2017 – was ein beschissener Monat

Es tut mir leid, aber ich muss einfach mal deutliche Wort wählen, weil einige Dinge einfach mal raus müssen und dafür ist (m)ein Blog ja nunmal auch da. März 2017. Was ein beschissener Monat.

Wenn du in einem Monat gleich zwei ganz wichtige und prägende Menschen in deinem Leben verabschieden musst, dann ist das Mist. Zum Glück nur aus beruflichen Bezügen verabschieden, aber das ist ein harter Schlag für mich. Ein besonders harter Schlag traf mich gestern.

18 Jahre ehrenamtliche Jugendarbeit im Kirchenkreis.

So lange war ich dabei. 17 Jahre davon hat mich ein wichtiger Mann begleitet, geprägt, an meiner Entwicklung Einfluss genommen, mich geformt, mir so viel gezeigt und gelehrt … ein Mann, den wir liebevoll Olli nennen.

Sein Abschied war irgendwie, als würde man mir den Boden unter den Füßen wegreißen. Ich bin 30 Jahre alt. 17 Jahre davon bin ich irgendwie mit Olli gegangen. Freizeiten, Schulungen, Projekte, Fahrten und und und … Das ist irgendwie über die Hälfte meines Lebens und wenn ich dann noch die ersten Jahre abziehe, dann ist das verdammt nochmal der größte Teil meines bisherigen Lebens. Es ist hart.

Und Miriam, ebenfalls eine Ehrenamtliche, hat so Recht, wenn sie schreibt (und sagt): „Olli du hast große Dinge getan, die nicht zu erforschen sind und Wunder, die nicht zu zählen sind.“ Ohne Olli wäre ich heute nicht der Mensch der ich bin. Ich wäre nicht da wo ich bin. Und sowieso. Danke Miriam für deine grandiosen Worte. Es hätte niemand besser machen können.

Für mich endet eine Ära. Eine wichtige Ära. Und was bleibt!? Olli als Mensch. Als Freund. Wir bleiben in Kontakt. Und das ist zumindest ein kleiner Trost. Aber du wirst uns fehlen, mir fehlen. In der Jugendarbeit. Danke Olli (auch wenn du als analoger Mensch das wahrscheinlich niemals lesen wirst :-)). Und ja, da darf man auch mal heulen.

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