Tag 2: 20 Fakten über mich

Ich habe Freunde, Verwandte, Bekannte, Kolleg*innen und viele andere Menschen in meinem Dunstkreis. Diese Menschen kennen mich unterschiedlich gut oder schlecht. Sie versuchen mich einzuschätzen und können es zum Teil sicherlich auch.

Im Rahmen der #30TageChallenge kommen heute 20 Fakten über mich, die ihr vielleicht kennt oder auch nicht:

1. Nicht alles was über mich bei Facebook steht stimmt auch

Manche wird das wundern und einige werden denken, dass das keine Neuigkeiten sind. Tatsächlich habe ich aber schon erlebt, dass mich Menschen auf z.B. ein vermeintlich neues Auto angesprochen haben, nur weil ich vor Ewigkeiten (als ich das Auto kaufte) eben kein Foto bei Facebook gepostet habe.
Das bezieht sich übrigens nicht nur auf mich. Bei vielen Menschen ist das so. Glaubt einfach nicht alles was bei Facebook steht.

2. Ich bekomme kaum Pushbenachrichtigungen

Tatsächlich habe ich die meisten Pushbenachrichtigungen auf meinem Smartphone deaktiviert und mein Smartphone vibriert nicht bei neuen Whatsapps oder was auch immer für Nachrichten. Einzig bei SMS bzw. iMessages und meinem Protonet-Messenger vibriert mein Telefon neben Anrufen.

3. Ich bin nicht immer erreichbar

Habt ihr mal versucht mich zu erreichen!? Ne mal im Ernst. Ich bin schon relativ gut erreichbar, aber sicherlich nicht immer. Nachts nur für die besten Freunde oder nach Absprache und ansonsten dann, wenn es bei mir passt und gewollt ist. Ich habe erstens keine Lust immer erreichbar zu sein und will mich zweitens nicht selbst unter Druck setzen.

4. Ich brauche nicht immer die neusten Technik-Gadgets

Puh. Ich habe ein iPhone 6, ein altes AppleTV, keine Smartwatch und von einem Smarthome bin ich weit entfernt. Ich interessiere mich in der Tat sehr für technische Entwicklungen, muss aber keinesfalls immer die neusten Dinge haben.

5. WhatsApp nervt mich so richtig

Warum ich mich nicht einfach abmelde? Ich halte nichts davon wichtige und beliebte Kommunikationsstränge abzuschneiden. Das mag vor allem daran liegen, dass ich beruflich mit der Jugendarbeit zu tun habe und somit mit vielen jungen Menschen kommunizieren darf.
Es macht also rein aus beruflichen Gründen schon keinen Sinn mich diesem Medium zu verweigern. Außerdem würde eine Löschung den Kontakt zu mir sehr wichtigen Menschen stark erschweren.

Ich bleibe also auch in diesem Jahr voraussichtlich bei WhatsApp, auch wenn ich es für ein Unding halte ungefragt in riesige Gruppen eingefügt zu werden, wo plötzlich wildfremde Menschen meine Handynummer erhalten und mir bescheuerte Dinge senden.

6. Ich habe kein Problem mit meinem Alter

Im vergangenen Jahr habe ich das 30. Lebensjahr vollendet und damit gar kein Problem. Manchmal fühle ich mich alt. Aber ich tue alles dafür, nicht abgeschnitten zu sein. Übrigens: künstlich versuchen jung zu bleiben ist für mich ein No-Go.

7. Mein Auto ist mir nicht heilig

Mein Auto ist mir wichtig. Ich pflege es. Ich bin auf mein Auto angewiesen. Heilig ist es mir aber dann doch nicht. Mein Auto ist ein Gebrauchsgegenstand. Aber auch zu dem muss man lieb sein.

8. Berufs- und Privatleben strikt trennen kommt für mich nicht in Frage

Meine Ansicht zu einer strikten Trennung der beiden Bereiche ist klar: unmöglich und unnötig.
Sicherlich ist das eine sehr individuelle Aussage und trifft nicht für jeden zu. Für mich passt es aber und ich bin glücklich damit.

9. Ich analysiere die Besucher*innen meines Blogs nicht mehr

Viele Jahre hatte ich hier und auf anderen Webseiten Google-Analytics und andere Analysetools im Einsatz. Vor einiger Zeit habe ich es hier aber komplett abgeschaltet und bei anderen Projekten tue ich das ebenfalls nach und nach. In diesem Zusammenhang habe ich auch einige Grundsätze aufgeschrieben, die mich zum nächsten Punkt bringen …

10. Ich werde nicht von Protonet bezahlt

Ich schreibe und rede häufiger über Protonet – eine tolle Firma aus Hamburg. Ich tue das aber aus Überzeugung und stehe nicht auf der Gehaltsliste der Hamburger. Manchmal denken das wohl einige Leute.

11. Ich liebe die Nordsee

Ich lebe hier oben an der Küste. Ich bin viel zu selten am Wasser. Aber ich liebe die Nordsee und vor allem schätze ich das Wissen, in wenigen Minuten dort sein zu können.

12. Ich frühstücke total gerne, tue es aber viel zu selten

Ich gehe lieber Frühstücken als Mittagessen oder abends noch loszuziehen. Trotzdem tue ich es im Alltag viel zu selten. Meistens gibt es nur nen schnellen Kaffee und das wars. Irgendwie blöd. Vielleicht kann 2017 was dran ändern.

13. Ohne Evangelische Jugend wäre ich heute nicht der Mensch der ich bin

Und das meine ich durchweg positiv. Seit mehr als 15 Jahre engagiere ich mich ehrenamtlich bei der Evangelischen Jugend Oldenburg (ejo). Dort habe ich nicht nur die wichtigsten Menschen in meinem Leben kennengelernt, sondern auch viel für meine Persönlichkeit erlernt und mitgenommen. Dabei spielt der Glauben für mich nicht die Hauptrolle. Vielmehr sind es zum Beispiel die Dinge, von denen im Selbstverständnis der ejo die Rede ist:

  • „Jede und jeder ist willkommen und wird so angenommen, wie sie oder er ist.“,
  • „Gemeinsam können sie sich inhaltlich und kreativ mit verschiedenen Themen auseinandersetzen, ihre Freizeit erlebnisreich gestalten und miteinander Spaß haben.“,
  • „In der ejo übernehmen Jugendliche Verantwortung für sich und andere und für die Welt, in der sie leben. Verantwortung für sich, indem sie aktiv werden, ihre Stärken entwickeln und lernen, ihre Schwächen richtig einzuschätzen.“

14. Ich habe nichts gegen Microsoft

Ich weiß nur die Funktionsweise und andere Dinge an Produkte aus dem Hause Apple zu schätzen. Da hat aber jeder andere Ansprüche und Vorlieben. Die respektiere ich selbstverständlich.

15. Ich schaue gerne Dokumentationen

Ich habe die NDR Nordstory für mich entdeckt. Dokumentationen aus der Region. Darüber hinaus kenne ich die halbe Mediathek von N24. Dokumentationen haben etwas beruhigendes und bringen gleichzeitig eine Menge Wissen mit sich.

16. Fernseher im Zentrum des Wohnraumes finde ich doof

Ist euch schonmal aufgefallen, wie viele Wohnzimmer gestaltet und eingerichtet sind? Häufig bilden Fernseher eine Art Mittelpunkt. Couchgarnituren und Wohnlandschaften sind entsprechend ausgerichtet und andere Dinge rücken in den Hintergrund. Eigentlich finde ich das ziemlich doof, aber selbst habe ich es nicht anders eingerichtet 🙂

17. Telefonieren finde ich nicht nur gut

Neben persönlichen Gesprächen ist telefonieren wohl eine der direktesten und besten Kommunikationswege. Durch Sprache werden mehr Emotionen übertragen als durch blöde geschriebene Nachrichten. Dennoch finde ich telefonieren nicht nur gut. Manchmal stört es sogar. Telefonieren reißt mich aus dem heraus was ich gerade mache (zumindest wenn ich angerufen werde). Nicht ganz einfach. Die Webseite „Warum ich keine Anrufe mag“ finde ich schon zu krass, aber sie enthält wichtige Ansätze und Argumente, warum telefonieren nicht nur gut ist.

18. Mein Lieblingsbier ist nicht Jever Pilsener

Geboren in Jever. In der Stadt des Bieres. Aber das friesisch herbe Bier ist nicht mein Lieblingsbier. Ich trinke gerne mal ein kühles Jever, aber es ist nicht mehr mein Lieblingsbier. Welches mein Lieblingsbier ist? Ich weiß das selbst nicht so. Ich trinke aber tatsächlich lieber mal ein Becks oder ein schönes leckeres Tide aus Varel.

19. Ich schreibe keine Bettelbriefe

Ich darf mich intensiv mit dem Thema Fundraising beschäftigen und darum ist es mir wichtig an dieser Stelle noch einmal deutlich zu machen, dass Fundraising nicht „Bettelbriefe schreiben“ ist. Mehr dazu aber gerne mal im direkten Austausch 🙂

20. #einfachmalmachen

Ich probiere gerne Dinge aus. Häufig wünsche ich mir dafür noch mehr Mut. Das gilt aber für uns alle. Nicht immer nur reden, sondern auch mal machen. Nicht immer einfach. Das weiß ich.

4 Kommentare zu “Tag 2: 20 Fakten über mich

  1. 🙂 Punkt 8 – das kann ich definitiv so unterschreiben. Schöne Liste.

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