Tag 5: Mein stolzester Moment

Ich war stolz als ich meine Berufsausbildung geschafft habe. Ich war stolz als ich meine Ausbildung zum Fundraiser erfolgreich gemeistert habe. Auch die bestandene Prüfung des Führerscheins machte mich natürlich stolz.

Aber was ist eigentlich Stolz?

Stolz ist das Gefühl einer großen Zufriedenheit mit sich selbst oder anderen, einer Hochachtung seiner selbst – sei es der eigenen Person, sei es in ihrem Zusammenhang mit einem hoch geachteten bzw. verehrten „Ganzen“.

Das sagt Wikipedia einleitend zum Wort Stolz. Viel passender finde ich aber die weitere Ausführung zum Begriff Stolz, wo es heißt:

Ebenso wie bei Ärger, Furcht, Traurigkeit, Überraschung, Ekel und Freude handelt es sich beim Stolz um eine elementare Emotion, die angeboren und nicht anerzogen ist. Die Gemütsbewegung wird durch eindeutige, in allen menschlichen Kulturen gleichartige Gesten und Gebärden (aufrechte Körperhaltung, zurückgelegter Kopf, Arme vom Körper gestreckt) ausgedrückt und wird daher universell erkannt.

Was war denn jetzt mein stolzester Moment?

Bei den Gedanken über den stolzesten Moment bisher bin ich bei meiner Familie hängen geblieben. Ich glaube der stolzeste Moment war für mich die Geburt meiner ersten Nichte. Ich war ungefähr 19/20 Jahre jung und bin Onkel geworden. Das hat mich schon mächtig stolz gemacht. Ich selbst habe dafür ja eigentlich gar nichts getan. Stolz bin ich dennoch bis heute. In erster Linie wohl auf mein Geschwisterkind, das ein tolles Kind großzogen hat und dies sicherlich auch weiterhin tun wird.

Danke, dass ich Onkel sein darf. Danke, dass ich stolz sein darf und kann.

4 Kommentare zu “Tag 5: Mein stolzester Moment

  1. hach 😍ein wunderbarer Grund, stolz zu sein!

  2. Pingback: Mein stolzester Moment | Daggis Welt – rund um Bücher, Kaiserslautern und die Welt

  3. Ich kenne die gleiche Situation aus der anderen Richtung, meine beiden Brüder waren sehr stolz, als sie Paten meiner Kinder wurden und auch das ist etwas, was ich nachvollziehen kann, als meine Freundin mich fragte, ob ich Patin ihrer Tochter werden möchte, hat mich das auch sehr stolz gemacht.

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