Teil 2: Die ejo auf der Ebene der Kirchengemeinden

In diesem zweiten Teil der kleinen Artikelserie rund um das Thema ejo (Evangelische Jugend Oldenburg) möchte ich einmal kurz auf die Ebene der Kirchengemeinden eingehen. Dabei kann es gut sein, dass ich mich nah an dem Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven orientiere aus dem ich komme und wo ich nach wie vor aktiv bin. In der Regel unterscheidet sich die Arbeit meistens aber nur bei Begrifflichkeiten.

Die Kirchengemeinden

In der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg gibt es aktuell (Stand 2013) 117 Kirchengemeinden mit knapp 440.000 Gemeindegliedern. Geleitet werden die Kirchengemeinden jeweils von einem gewählten Gemeindekirchenrat.

Konfirmandenunterricht und ejo?

Auf Kirchengemeindeebene kennen die meisten von euch höchstwahrscheinlich den Konfirmandenunterricht. In erster Linie ist der Konfirmandenunterricht nicht als Teil der ejo zu sehen. Der Konfirmandenunterricht findet in Kirchengemeinden oder in Kooperationsgemeinden statt. Dabei leitet in der Regel der Pastor den Unterricht. In vielen Kirchengemeinden sind aber auch die Diakoninnen und Diakone der oldenburgischen Kirche präsent. Das passiert in Form von Unterrichtseinheiten oder verschiedenen Projekten. Der Pastor und die Diakone werden dabei auch häufig von Ehrenamtlichen unterstützt.

In den unterschiedlichen Kirchengemeinden der oldenburgischen Kirche gibt es überall auch ganz unterschiedliche Unterrichtsmodelle. So gibt es zum Beispiel den klassischen Unterricht ebenso wie den stark Projekt-basierenden Unterricht.

Der Konfirmandenunterricht könnte ein Stück weit auch als Wurzel der ejo gesehen werden, denn wo sonst kann so schnell der „Nachwuchs“ für die ejo gefunden, geworben und gefördert werden?

Konfirmandenunterricht ist nicht alles . . .

In vielen Kirchengemeinden finden Mitarbeiterkreise statt, die auch häufig andere Namen tragen. So gibt es zum Beispiel in einigen Gemeinden Jugendgruppen, Teamertreffs, Teams, Gemeindejugendkonvente und und und . . . Darüber hinaus gibt es dann natürlich häufig auch die Möglichkeit auf der Ebene der Kirchengemeinde nicht nur Teilnehmer zu sein sondern auch Teamer zu sein. Da gibt es ganz unterschiedliche Möglichkeiten von der klassischen Gruppenstunde über Projekte hin zu Freizeiten.

In den Mitarbeiterkreisen treffen sich zum Beispiel Jugendliche und junge Erwachsene zum Teil zu unterschiedlichen Zeitpunkten in unregelmäßigen Abständen. Teilweise sind es aber auch ganz feste Gruppen mit festen Zeiten und Strukturen. Ich selbst bin „damals“ in einem offenen Jugendtreff „groß“ geworden, der immer am Dienstagabend stattgefunden hat, wo es aber keinen festen Anfangs- und Endpunkt gab – eben offener Jugendtreff.

Und was macht man da so?

Turmbau beim DEKT in HamburgAus den Mitarbeiterkreisen heraus finden häufig auch unterschiedliche Projekte und Veranstaltungen statt. So laden einige Kirchengemeinden zum Beispiel zu regelmäßigen Freizeiten ein oder veranstalten Gemeindefeste.

Im offenen Jugendtreff haben wir früher immer gemeinsam Tee getrunken, miteinander gekocht, Gesellschaftsspiele gespielt, Hausaufgaben gemacht, miteinander gelacht oder einfach nur gechillt. Auch über ernste und wichtige Themen wurde geredet und zum Teil viel diskutiert. Der offene Jugendtreff war der Ort, wo man auf die meisten Probleme des Lebens eine Antwort bekommen hat oder zumindest Hilfe.

Und dann?

Durch nette Menschen, tolle Erfahrungen und Erlebnisse bin ich nach und nach immer aktiver im Bereich der Evangelischen Jugend geworden und bin schließlich auf Kirchenkreis- bzw. Bezirksebene gelandet. Dazu dann mehr im nächsten Teil . . .

Artikelserie – Evangelische Jugend

Kategorien Ehrenamt

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1986. Friese. Nordseekind. ejo. Oldenburg. Ehrenamt. Kirche. Protonet. Öffentlichkeitsarbeit. Fundraising. Internet.

2 Kommentare zu “Teil 2: Die ejo auf der Ebene der Kirchengemeinden

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