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15 Jahre und dann ist Schluss? Das kann ja nicht sein.

Was macht man eigentlich, wenn man sein Haupthobby nach knapp 15 Jahren an den Nagel hängt?

Diese Frage stelle ich mir jetzt schon etwas länger, denn nach nunmehr 15 Jahren habe ich mich zum größten Teil aus der ehrenamtlichen Arbeit innerhalb der Evangelischen Jugend Oldenburg verabschiedet. Ein Abschied der aus Altersgründen und ein Abschied der vor allem aber aus beruflichen Gründen dran war.

Trotzdem. Ich bin noch keine 30 Jahre alt und habe mehr als die Hälfte meines Lebens in der evangelischen Jugendarbeit verbracht. Da bricht dann schon so einiges weg.

Wie geht es aber nun weiter?

Ich könnte jetzt einfach etwas anderes anfangen und mich anderen Dingen widmen. Das wäre mir aber zu einfach. Und wenn ich eins gelernt habe, dann muss man auch mal über den Tellerrand blicken und nicht immer nur den einfachsten Weg einschlagen. Vielmehr frage ich mich aber wie es anderen Menschen geht, wenn sie auch an den Punkt kommen an dem ich bin. Was passiert eigentlich mit ehemaligen Jugendlichen der Jugendarbeit? Sind sie tatsächlich einfach irgendwann zu alt? Wie geht es weiter? Was gibt es für Angebote? Und wie fangen wir eigentlich im Bereich der Kirche die Kompetenzen von langjährigen Ehrenamtlichen auf bzw. ein?

Hat man das eigentlich im Blick oder fallen die Leute einfach hinten runter, wenn sie nicht mehr der Definition Jugend entsprechen?

Fragen über Fragen. Sie bewegen mich und ich werde versuchen Antworten zu finden. Für mich, für euch und vor allem für alle die, die irgendwann auch zu alt sind.

Autor

Nordseekind. Interessiert sich für Digitalisierung, Medienbildung und PR. Motto: #einfachmalmachen. Threema ID: HDX7AJB2

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