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Kurzfilm von der SLRG: Lautlos ertrinken

Jährlich ertrinken alleine in Deutschland rund 60 Kinder unter 5 Jahren. Dabei muss es gar kein reißender Fluss oder ein tiefes Schwimmbecken sein, denn selbst bei 8 cm Wassertiefe kann ein Kind schon ertrinken und das vor allem ohne großen Lärm und wenn Erwachsene in der Nähe sind.

Bei Chriz habe ich diesen Kurzfilm von der SLRG entdeckt, den ich teilen möchte. Teilen um zu sensibilisieren und teilen, damit auch ihr ihn teilt:

Bild: Screenshot aus dem Video

Autor

Nordseekind. Interessiert sich für Digitalisierung, Medienbildung und PR. Motto: #einfachmalmachen. Threema ID: HDX7AJB2

10 Kommentare Neues Kommentar hinzufügen

  1. Maurice sagt:

    Bei uns zu Hause stehen Regenfässer, welche ungefähr 1.50 Meter gross sind, rum. Wenn ich noch einmal kleine Kinder hätte, würde ich diese nie mehr rumstehen lassen! Die Vorstellung, dass ein Kind kopfüber hineinfällt ist grausam.

    1. Lucas sagt:

      Also ganz genau kann ich dir das auch nicht erklären, aber es sind auch schon durchaus Erwachsene in kleinen Gräben ertrunken, weil sie einfach doof gefallen sind bzw. lagen. Das geht schneller als man denkt.

  2. Meiners001 sagt:

    Also, so kleine Kinder ertrinken auch in Wasserpfützen… Warum? Sie haben noch nicht den Reflex sich umzudrehen, sobald sie mit dem Gesicht im Wasser sind… dadurch atmen sie Wasser mit ein und das landet in den Lungen… und daran ersticken sie dann… deshalb bin ich mit meinen Kinder relativ früh zum Mutter-Kind-Schwimmen gegangen bzw. zur Wassergewöhnung… dadurch haben sie diesen Reflex relativ früh entwickelt… Bei den meisten Erwachsenen, die im Graben ertrinken, liegt es daran, dass sie bewusstlos werden, dann das Wasser einatmen und auch hier landet es in den Lungen… nicht bei allen Erwachsenen ist das so… aber in über der Hälfte der Fälle… traurig aber war… Sollte ein Nachbar von euch einen Teich oder auch einen Swimmingpool haben, dann ist er dazu verpflichtet sein Grundstück so „abzuschließen“, dass keine Kinder oder auch behinderte Erwachsene ohne Probleme auf das Grundstück gelangen können…

  3. knutselzwerg sagt:

    Ich habe auf der Seite noch mal nachgelesen. Die Kinder verfallen in eine Schockstarre.
    Beim Babyschwimmen haben wir vieles geübt, aber nicht, dass sie sich umdrehen. Wir waren auch nie im flachen Wasser. Wenn ich meinem Knirps jetzt beim Spielen im Planschbecken zuschaue oder in der Badewanne habe ich schon das Gefühl, dass er auch alleine gut wieder aus dem Wasser kommt.Er ist jetzt 1,5Jahre alt. Ich würde ihn nie dabei alleine lassen, aber er wird auch magisch von Wasser angezogen und ich bete, dass es auch weiterhin gut gehen wird. War schon erschrocken, dass Kinder so lautlos ertrinken können, aber wache Kinder die ruhig sind sind nie ein gutes Zeichen 😉
    Lg Dani

    1. Lucas sagt:

      Danke für die Erläuterung.

      Wichtig ist, und das kann ich auch ohne Kinder sagen, dass man immer ein Auge auf die Kleinen haben sollte und wie Knutselzwerg schon schreibt sind wache ruhige Kinder nie ein gutes Zeichen.

      Trotzdem sollte man seinem Kind auch nicht alles verbieten. Es gibt ja häufig auch so übervorsichtige Menschen, wo die Kinder dann plötzlich gar nichts mehr dürfen, weil es könnte ihnen ja was passieren…

  4. Martina sagt:

    Das kann echt schnell gehen. Wenn man einen Teich, Pool oder sonst eine Sache hat in der sich Wasser befindet sollte man seine Kinder nie unbeobachtet lassen. Es kann so schnell was passieren und dann ist es zu spät.

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